Mit sechs Jahren habe ich das Reiten in den Stallungen von István Benedek im Olympia-Camp in Rochville, Maryland, begonnen. Danach habe ich mich eine Weile auf die englische Reitkunst und das Springen mit einem deutschen Vollblut konzentriert, bis ich mit 19 Jahren angefangen habe, junge Pferde in der Gegend von Hódmezővásárhely anzureiten. Ich hatte auch die Chance, einen Monat lang im Kéktói Ménes mit einer Herde von 86 Pferden mitzuwirken. Seit meinem 22. Lebensjahr reite ich nun auch Langstrecken und habe bereits mehrfach 150, 200, 250 und 300 km, sowohl in Gruppen als auch allein, zurückgelegt. Im Jahr 2023 schloss ich meine Ausbildung zum Reittrainer und Reitführer erfolgreich ab.
Aktuell konzentriere ich mich auf die Farmarbeit und das Treiben meines ungarischen Grauviehs zu Pferd. Bei Veranstaltungen gibt es für interessierte Reiter auch die Chance, hier selbst mitzuwirken. Ich selbst hatte schon die Ehre, an einem Rinder-Herding-Wettbewerb auf der Fekete Lovastanya (Schwarze Pferderanch) in Kiskunfélegyháza während des Westernfestes teilzunehmen.
Die Umgebung des Hofes besteht aus eiszeitlichen, geschützten Wermut- und salzhaltigen Steppenwiesen. Die Artenvielfalt der eurasischen Grasländer wird oft mit der der Urwälder verglichen. Innerhalb eines Umkreises von 25 Kilometern um die Blaue Farm gibt es viele interessante Orte zu entdecken: drei mittelalterliche Flachlandkirchen, die Königlichen Ställe von Mezőhegyes, die Blaskovics-Krypta und das Anwesen, von dem das weltberühmte Pferd Kincsem stammt. Außerdem befinden sich hier einige bronzezeitliche Grabhügel, darunter ein besonders beeindruckender, der über 10 Meter hoch ist. Auch die Thermen von Tótkomlós und Makó sind beliebte Ziele, besonders das Makó Hagymatikum Spa, das viele internationale Gäste anzieht.
Die Graslandschaften rund um den Blauen Hof bieten einen natürlichen Lebensraum für verschiedene einheimische wilde und halbwilde Tiere. Gerne stelle ich diese bei Klassenausflügen oder für interessierte Besucher vor.
Auf dem Anwesen der Blauen Farm gibt es Übernachtungsmöglichkeiten auf der Kleinen Farm. Diese ist ein liebevoll renoviertes, über 100 Jahre altes Gebäude, das mit Möbeln ausgestattet ist. Es gibt dort weder Strom noch moderne Annehmlichkeiten – Wasser wird per Hand aus einem Pumpbrunnen geholt, und abends wird das Haus mit Kerzen beleuchtet. Elektronische Geräte können jedoch auf der Blauen Farm aufgeladen werden.
Für größere Gruppen gibt es eine Unterkunft auf dem Großen Weißen Bauernhof. Dieses Gebäude das aus Stroh und Ziegeln gebaut wurde, ist mit Strom und sanitären Anlagen ausgestattet.










































































